Lange Zeit war es unmöglich, die Millionen von MDF- und HDF-Platten zu recyceln, die weltweit produziert werden. Ein Entwicklungsdurchbruch unserer Präsident Bert Vandekendelaere macht es möglich, dass diese Platten nicht mehr in der Verbrennung oder auf der Mülldeponie landen müssen, sondern ein neues Leben als Rohstoff für neues Plattenmaterial erhalten. Im Jahr 2021 war das Pilotprojekt an unserem Standort in Bazeilles (Frankreich) der Startschuss für das Recycling von MDF und HDF in einer industrieller Größenordnung. Die Folgen? Das CO₂ bleibt länger im Holz gebunden und wir verbrauchen weniger Energie bei der Herstellung von MDF und HDF.
Da der Erfolg unserer Recycling-Technologie jetzt nachgewiesen ist, wird es Zeit für die Umstellung auf eine nagelneue Recycling-Anlage, mit der recycelte Fasern zum festen Bestandteil unserer MDF- und HDF-Platten werden. Eine Investition von 20 Millionen als Beweis dafür, dass MDF und HDF vollständig recycelbar sind, und die den Weg für eine Kreislaufwirtschaft ebnet.
Recycling ist die Zukunft, und zwar nicht nur bei uns. Deshalb werden wir unsere innovative und patentierte Recycling-Technologie auch anderen Herstellern der Branche über Lizenzierung zur Verfügung stellen. „Das entspricht unserem Vorgehen bei der Erfindung des Klicksystems in den 1990er Jahren“, erklärt Wim Messiaen, CEO von Unilin. „Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere Branche mit dieser Recycling-Technologie voranbringen. Damit wir dadurch alle stärker werden.“
Der nächste Schritt? Ausreichend MDF-Abfälle zu sammeln, um die Anlage auszulasten. „Dazu haben wir bereits verschiedene Rücknahmeprogramme mit unseren Kunden und Partnern eingerichtet. Aber wir hoffen auch einen Partner der öffentlichen Hand zu finden, der diese Möglichkeit des Recyclings erkennt und die Bürger dazu anregt, MDF zu sortieren. Wir wollen damit vermeiden, dass wertvolle Abfallströme unnötig in der Verbrennung landen“, sagt Veronique Hoflack, Präsidentin von Unilin Panels.
Sie möchten unsere zirkuläre MDF-Platte als einer der Ersten kennenlernen?
Dieses Projekt wurde vom französischen Staat im Rahmen von France 2030 finanziert und von ADEME durchgeführt, mit finanzieller Unterstützung der Region Grand Est.